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Hartz-IV Empfängerin kippt Möbel vor dem Jobcenter aus 03.06.2015

Saarbrücken : Hartz IV-Empfängerin Heike Priwisch kippt Möbel vor dem Jobcenter aus. Eine arbeitslose Frau kippt aus Protest ihre Möbel vor dem Jobcenter aus. Sie findet seit einem Jahr keinen Job und kann für ihr Hartz IV keine bezahlbare Wohnung finden

Diese Frau hat A*** in der Hose !

Unser Kommentar dazu :
Eine starke Leistung dieser Frau ! Respekt ! Eigentlich hätte sie den ganzen Kram direkt auf die Bürotische der Bürokraten schütten sollen !

Aus Protest Hab und Gut auf die Strasse gekippt !

Die Frau hat vor einem Jahr ihren Job verloren, hat Schulden und ist mit ihrem erwachsenen Sohn bei einem Bekannten in einem kleinen Zimmer untergekommen.

Aus Protest gegen die ihrer Meinung nach schlechte Behandlung durch das Jobcenter Saarbrücken, lädt die Frau heute in der Hafenstraße eine volle Lkw-Ladung mit ihrem Hab und Gut vor der Behörde ab.

Die Möbel waren in einer Garage gelagert und verschimmelten vor sich hin. Nun hat man ihr noch die Garage gekündigt. Doch wohin mit dem ganzen Hausstand. Da kam ihr die Idee das Mobiliar vor dem Jobcenter abzuladen und auf ihre Situation aufmerksam zu machen. Das hat sie mit der Aktion erreicht

Die Straße vor dem Jobcenter war komplett versperrt. Die Mitarbeiter der Behörde schauten verdutzt aus den Fenstern und riefen die Polizei. Beamten der Polizei Saarbrücken-St. Johann, nahmen die Sache und die Personalien der Frau auf, danach durfte sie aber wieder gehen.

Mitarbeiter des ZKE hatten die Straße geräumt und die Sachen entsorgt. Der Frau droht nun womöglich eine hohe Strafe. Außerdem muss sie die Straßenreinigung bezahlen.

Anmerkung. Von der Behörde war heute niemend mehr zu sprechen. Bei der gestrigen Montagsdemo in Saarbrücken hatte die Saarbrückerin die Aktion bereits angekündigt. Eindringlich wurde am offenen Mikro dargelegt, wie die schleichende Verarmung sich hier bei uns konkret ausdrückt – und dass es Widerstand dagegen gibt.
 
Der Zwang, in immer schlechtere und kleinere Wohnungen umzuziehen, wenn man erst einmal in Hartz IV fällt, wirkt sich katastrophal aus: Da muss eine
Saarbrückerin übergangsweise ihre Möbel in Garagen unterstellen, dort
werden gute Sachen nach und nach unbrauchbar. Das Jobcenter kommt für
solche Dinge nicht auf – die Miete für’s Unterstellen muss vom Regelsatz
bezahlt werden. Unmöglich machbar.
 
Dagegen plante die Saarbrückerin für heute, den 2.Juni diese Aktion zum
Wachrütteln der Menschen vor dem Jobcenter ab ca. 11:00. Sie hofft auf die
Aufmerksamkeit der Medien und die Solidarität der Mitmenschen und dass sich dadurch mehr Leute trauen, auf ihre unmenschlichen Lebensbedingungen aufmerksam zu machen!

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Tags : Hartz IV-Empfaengerin, Moebel, Jobcenter, Heike Priwisch, Saarbruecken

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